Gemeinschaftskonzert
19.10.2013

Anlässlich des Gemeinschaftskonzertes mit der Musikkapelle St. Georgen im Attergau am 19.Oktober waren auch einige Vorbereitungen zu treffen.

Einige Wochen vorher wurden erstmals die Noten von unserem Kapellmeister Engelbert Lettner ausgeteilt und konnte sich so jeder Musikant einen guten Überblick über das Konzertprogramm machen und wechselten sich die Kapellmeister Engelbert Lettner und Klaus Duftschmid bei den Proben ab um mit uns die Stücke einzuüben.

Am Freitag den 11. Oktober trafen wir endlich auf unsere zweite Orchesterhälfte, was natürlich für jeden Musiker sehr spannend und aufregend war, da keiner so genau wusste, was jetzt passieren würde und ob sich so eine großes „Orchester“ gut zusammenmischt. Aber jegliche Sorgen waren unbegründet. Als würden die zwei Musikkapellen immer schon miteinander musizieren, verlief die erste Gemeinschaftsprobe ohne große Zwischenfälle ab und war so jeder im Inneren doch ein wenig beruhigt und konnte man sich nun umso mehr auf das bevorstehende Konzert freuen.

Am Samstag, den 19. Oktober war es dann endlich soweit. Alle Vorbereitungen waren getroffen der Konzertsaal wurde schon am Vortag mit gemeinsamen Kräften hergerichtet und konnte nun der große Abend in der Attergauhalle in St. Georgen starten.

Die Konzertbesucher strömten in den Saal und füllten sich allmählich die Plätze. Zu Beginn wurden die Zuhörer von den Obmännern Andreas Schindlauer und Stefan Wienerroither begrüßt. Anschließend führten Thomas Knoblechner, Andreas Staufer, Maria Anna Paarhammer und Julia Hemetsberger abwechselnd mit viel Elan, Gedichten und Ausführungen durch das Konzertprogramm.

Als erstes Stück, dirigiert von Engelbert Lettner, ertönte die Wiener Philharmoniker Fanfare von Richard Strauß und folgte sodann der Festmarsch aus der Oper „Tannhäuser“ von Richard Wagner, welcher dieses Jahr seinen 200-sten Geburtstag feiern würde. Damit sich das Rad weiter drehen konnte dirigierte nun wieder der Oberwanger Kapellmeister die Heidrun-Polka von Franz Watz, welche auch mit ca. 120 MuikerInnen ihre Leichtigkeit und Facetten nicht verlor. Weiters hörte das Publikum den eidgenössischen Schützenmarsch Bellinzona von Giovanni Battista Mantegazzi aus dem Jahr 1929. Passend zu der heurigen Winterolympiade in Russland wurde The Olympic Spirit von John Williams zum Besten gegeben und somit auch der olympische Geist in die 15-minütige Pause weitergetragen.

Zum Beginn der zweiten Konzerthälfte spielten die MusikerInnen Children of Sanchez mit den Soloflügelhornisten Andreas Schindlauer und Michael Kiehleitner, welches im Anschluss vom Publikum bejubelt wurde. Mit dem Stück Highland Cathedral arrangiert von Siegfried Rundel, wurden den Zuhörern die schottischen Dudelsackmelodien näher gebracht. Schwungvoll ging es mit dem 70-er Hit Y.M.C.A. von Jaques Morli im Programm weiter, welches immer wieder durch kleine Solopassagen verschiedenster Instrumente aufblühte. Um auch die traditionelle Blasmusik nicht zu vernachlässigen gaben die Musikanten den Marsch Hoch Heidecksburg von Rudolf Herzer zum Besten. Als offiziell letztes Stück des Abends wurde für die Konzertbesucher Elsa’s Einzug in die Kathedrale aus der Oper „Lohengrin“ von Richard Wagner gespielt Dieses Stück verlangte von den Musikern nicht nur das gemeinsame Musizieren sondern auch keine einzige Stelle alleine dastehen zu lassen bzw. alles in einem durchzuspielen ab, ohne dass das Publikum merkt, dass je jemand geatmet hat.

Als schwungvolle Zugabe hörten die Besucher Last Call von Otto M. Schwarz sowie den traditionell österreichischen Radetzky-Marsch von Johann Strauss, welcher den Konzertabend beschloss.

Anschließend kehrten alle Musikanten sowie auch Familie und Freunde im Attergauhof (Fam. Söllinger) ein, um das gelungene Konzert zu feiern.

Am nächsten Tag, sammelten sich die Musikanten (wie es sich gehört) in der Attergauhalle um mit gemeinsamen Kräften den Turnsaal in Rekordzeit wieder auf Vordermann zu bringen und um sich über den vergangenen Abend noch ein bisschen auszutauschen.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den beiden Obmännern Andreas Schindlauer und Stefan Wienerroither, welche dieses einmalige Erlebnis überhaupt möglich gemacht haben, den beiden Kapellmeistern Engelbert Lettner und Klaus Duftschmid für die Zusammenstellung des Konzertabends und die aufgewendete Probenzeit sowie den Sprechern für die Führung durch den Konzertabend.

Natürlich auch ein großes Dankeschön an alle MusikerInnen für ihr Engagement.

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